Was braucht mein Kind für die RemsRacker ?

  • Hausschuhe / Wechselschuhe

  •  Einmal komplett Wechselwäsche

  • Bei Bedarf alte Schuhe zum Bobbycar fahren

  •  Regenkleidung und Gummistiefel

  • Brottasche oder Rucksack mit einfachem Verschluss

  • Trinkflasche


    Wie funktioniert die Eingewöhnung ?

    Durch den Besuch einer Gruppe bei den RemsRackern werden dem Kind neue Erfahrungsbereiche eröffnet: Es lernt andere Kinder und Erwachsene kennen, einen anders strukturierten Tagesablauf, setzt sich mit neuen Spielräumen und -sachen auseinander.

    Um sich in diesen neuen Lebensbereich einzugewöhnen, braucht das Kind die Unterstützung der Mutter / des Vaters, Zeit und Geduld, und die Möglichkeit, eine tragfähige Beziehung zu der Erzieherin der Gruppe aufzubauen. Diese Beziehung wächst langsam. Sie wird durch die Erzieherin behutsam angebahnt und im täglichen Kontakt mit dem Kind ausgebaut.

    Für die Eingewöhnung ist es wichtig, dass die Eltern sich Zeit nehmen, das Kind zu begleiten. Genauso wichtig ist es, ihm Zeit und Gelegenheit zu geben, sich langsam von seinen Eltern zu lösen und sich auf das Neue einzulassen. Für die ersten Wochen sollen die Erwartungen an das Kind nicht zu hoch sein.

    Die Eingewöhnungszeit umfasst ca. 4 Wochen. Die Zeit, die das Kind in der Gruppe verbringt, wird stetig gesteigert. In dieser Zeit steht die Erzieherin mit der Mutter / dem Vater in engem Kontakt. Sie teilt beim Abholen ihre Beobachtungen und die Fortschritte des Kindes mit und bespricht das weitere Vorgehen.

    Die Eingewöhnung bei den RemsRackern verläuft in der Regel nach folgendem Plan. Dabei handelt es sich um Richtwerte, die je nach Eingewöhnungssituation angepasst werden können:

    (1 Schnuppertag wird vor dem offiziellen Start angeboten)

    1. Woche                                                                                             

    Ziel:    Das Kind lernt die Räume und Spielsachen, die anderen Kinder und die zuständige Erzieherin kennen.
    Die Mutter / der Vater kommen gemeinsam mit dem Kind für ca. 1,5 Stunden in die Gruppe und nehmen evtl. am Tagesablauf teil.

    Die Erzieherin bietet Kontakt an, z.B. Buch anschauen.

    Beobachtungen: Löst sich das Kind von der Mutter / dem Vater? Geht es auf Kinder zu? Nimmt es das Kontaktangebot der Erzieherin an?


    2. Woche
                                                                                         

    Ziel:    Das Kind trennt sich für kurze Zeit (30 min.) von der Mutter / vom Vater.
    Die Mutter / der Vater bringt das Kind früh. Nach einer kurzen gemeinsamen Zeit (evtl. Ritual einführen, z.B. ein Puzzle machen), wenn das Kind ins Spiel gefunden hat, verabschiedet sie sich vom Kind und geht aus dem Raum. Die Mutter bleibt in der Nähe, damit sie schnell erreichbar ist.

    Die Erzieherin übernimmt das Kind von der Mutter/dem Vater und beschäftigt sich mit ihm.

    Kommt die Mutter zum Abholen zurück, verlassen beide die Einrichtung. Das Kind lernt so den Ablauf: Gemeinsam kommen – alleine bleiben – mit Mama / Papa gehen.

    Beobachtungen: Spielt das Kind? Nimmt es Kontakt auf und / oder lässt es Kontakt zu? Lässt es sich, falls es bei der Trennung weint, schnell trösten oder ablenken? Falls das Kind sich nicht trösten lässt, oder suchend bzw. orientierungslos im Raum herumläuft, ruft die Erzieherin die Mutter.


    3. Woche
                                                                                         

    Ziel:    Das Kind bleibt über längere Zeit (1-2 Stunden) in der Gruppe.
    Die Mutter / der Vater verabschiedet sich nach einem kurzen Ritual bzw. wenn das Kind ins Spiel gefunden hat. Eltern bleiben über Handy erreichbar.

    Die Erzieherin nimmt das Kind entgegen, beschäftigt sich mit ihm, führt es an andere Kinder heran, bindet es in Beschäftigungen ein.

    Beobachtungen: Spielt das Kind? Beteiligt es sich an Angeboten? Kommt es mit dem Tagesablauf und den Anforderungen zurecht? Lässt es sich bei Bedarf trösten oder ablenken? Wendet es sich an die Erzieherin (braucht Hilfe, möchte etwas haben, muss auf's Klo…)?

    Die Eltern werden angerufen, falls das Kind weint und sich nicht beruhigen lässt, orientierungslos oder ermüdet wirkt.

    4. Woche                                                                                     

    Ziel:    Ausdehnung der Zeit, die das Kind in der Gruppe verbringt.


    Muß ich bei den RemsRackern mithelfen ?

    Im Laufe eines Jahres muß jedes Mitglied  10 Arbeitsstunden leisten. Dafür gib es die unten aufgeführten Arbeitsgruppen.

    Außerdem müssen im turnusmäßigen Wechsel mit den anderen Eltern Lätzchen gewaschen werden und in Gruppe Gelb die Bettwäsche für das eigene Kind.

    ARBEITSGRUPPEN:

    GARTEN

    z.B. Wege und Sandkastenumrandung fegen, Sträucher schneiden, Unkraut entfernen, Laub zusammenrechen und entsorgen, vorwiegend im Frühjahr und Herbst

    REPARATUREN

    von Spielsachen für drinnen und draußen, Möbeln u.ä.

    FESTE

    Organisation, Vor- und Nachbereitung von Festen, wie z.B. Sommer- oder Laternenfest, in Absprache und mit

    Unterstützung der Vereinsmitglieder

    PUTZEN

    Frühjahrs- und Herbstputz, Waschen z.B. Matratzenbezüge, Badetücher o.ä.

    HANDARBEITEN

    Näharbeiten, Neues herstellen und

    Altes reparieren

    RENOVIEREN

    z.B. Wände, Türen, Türrahmen, Fußleisten, evtl. Möbel streichen

    MÄRKTE

    Mitarbeit beim Kleiderbasar, Weihnachtsmärkte, Kuchenbasare u.ä.

    Aktionen organisieren und mit Hilfe der Vereinsmitglieder durchführen

    PRESSE

    Artikel verfassen oder verfassen lassen,

    vorwiegend für's Amtsblatt (Themen:

    Vereins-, Gruppen- und Projektarbeit)

    SPONSORENSUCHE

    Spendenaufrufe für Sach- und

    Geldspenden

     ???

    vielleicht haben Sie andere Fähigkeiten,

    die Sie dem Verein zur Verfügung

    stellen wollen